Der Tenor Wilhelm Adam, geboren in Frankfurt am Main, studierte Gesang und Musiktheorie bei Frau Prof. Charlotte Lehmann und Herrn Prof. Dr. Ernst Huber-Contwig.
Meisterkurse bei Prof. Siegfried Jerusalem in Nürnberg, Prof. Kriztina Lakiin Würzburg und Prof. Gemma Visser in Maastricht rundeten seine Ausbildung ab, Gastverpflichtungen führten ihn zuletzt an das Konzerthaus Berlin.

Darüber hinaus ist der Sänger regelmäßig als Konzertsänger zu hören wie z. B. in M. TippettsRequiem A Childof ourtimegemeinsam mit Solisten der niedersächsischen Staatsoper Hannover, als Hansneben Ensemblemitgliedern der Deutschen Oper Berlin in Smetanas „Die verkaufte Braut“in Begleitung der Kammerphilharmonie Königsberg, in Berlioz' L'Enfancedu Christmit den Prager Philharmonikern oder als Evangelistin Bachs Weihnachtsoratoriumund andere.

Ralf Borghoff, geb. 1971,  erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 13 Jahren bei dem Organisten seiner Heimatpfarre in Steinfurt. Nach dem ersten Orgelunterricht war er von 1988 – 1997 als Organist und Chorleiter in Burgsteinfurt tätig.

Von 1990 – 1995 studierte er das Fach kath. Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf, welches er mit dem A-Examen abschloss. Seine Lehrer waren dort Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation), Prof. Hans Elmar Bach (Theorie) und Prof. Raimund Wippermann (Chorleitung).

Ralf Borghoff besuchte u. a. Meisterkurse bei Daniel Roth (Paris), Michel Bouvard (Toulouse), Wolfgang Seifen (Berlin) u. a..

Nach Anstellungen in Wadersloh und Ahaus ist Ralf Borghoff seit 2013 als Dekanatskirchenmusiker für das Erzbistum Paderborn in Erwitte tätig.

Von 1991 – 2003 war er Referent für Chorleitung, Gehörbildung und Theorieunterricht beim Internationalen Chorseminar in Österreich (in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Wien).

Konzerttätigkeiten in Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Russland u. a. runden seine künstlerischen Tätigkeiten ab.

Ihre CDs wurden mit Auszeichnungen, mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht, ihre CD "Take Off" (Verve/Universal) erreichte sogar Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Sie präsentiert sich auf ihren Veröffentlichungen und in ihren Konzerten als kompetente Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern und wurde dadurch zur Protagonistin ihres Instrumentes, der legendären Hammond B 3 und der Pfeifenorgel.

Geboren 1964 in München hat sie sich schon in jungen Jahren in einen Klang verliebt. Während andere "Für Elise" übten oder auf der Gitarre "All You Need Is Love" imitierten, entflammte Barbara Dennerlein für den Sound der Hammond Orgel.

Sie war elf, als die erste Heimorgel ins Haus der Dennerleins kam. Der Vater, selbst ein Orgel-Fan, dachte bei dem Weihnachtsgeschenk auch ein wenig an sich selbst: Falls Barbara keine Lust mehr hätte, könnte er ja darauf spielen. Doch es kam anders: Barbara Dennerlein ließ das Instrument nicht mehr los. Es blieb nicht bei der Heimorgel. Das vierte Instrument, auf dem Barbara Dennerlein ihrem Enthusiasmus frönte, war eine originale, längst nicht mehr in Serienfertigung produzierte, nicht eben billige und in jedem Fall klanglich unnachahmliche Hammond B3.

weiterlesen: http://www.barbaradennerlein.com/de/biografie/index.php

Die Mezzosopranistin Annika van Dyk, geboren in Essen, aufgewachsen in Esslingen am Neckar, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bei Frau Gisela Koban in Stuttgart. 

Im Jahre 2000 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Folkwang Hochschule in Essen bei Frau Ks. Prof. Czilla Zentai auf. 2003 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in die Klasse von Frau Prof. Hedwig Fassbender, wo sie Anfang 2008 ihr Diplom ablegte. 

Während ihres Studiums wirkte sie in verschiedenen Opernproduktionen der Hochschule mit; so sang sie unter anderem den Grafen Orlofski in der Fledermaus von Johann Strauß sowie die Partie der Mrs. Begbick in Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“.

Im Rahmen der Hessischen Theatertage sang Annika van Dyk am Stadttheater Giessen die Fortuna in Claudio Monteverdis „L‘Incoronazione di Poppea“ und in einer Koproduktion mit der Oper Frankfurt die Hermia in Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“.

Im März 2007 gewann Annika van Dyk den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb der Schlossoper Haldenstein in der Schweiz und sang infolgedessen in der dortigen Produktion von W.A. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ die Marcellina. Für eine konzertante Aufführung von Giuseppe Verdis "La Traviata" wurde Annika van Dyk an die Philharmonie Südwestfalen verpflichtet und sang dort die Partien der Flora und Annina.

Zu Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde sie an das Theater Aachen engagiert, wo sie die Mary in Richard Wagners „Der fliegenden Holländer“, und die Stimme der Mutter in Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ sang.

Im April 2008 debütierte sie ebenfalls am Theater Aachen in der Titelpartie des Orfeo in „Orfeo ed Euridice“ von Christoph W. Gluck.

In der Spielzeit 2009 wurde Annika van Dyk als Marthe Schwerdtlein für die Oper "Faust" von Charles Gounod verpflichtet.

Darüber hinaus ist Annika van Dyk eine gefragte Lied- und Oratoriensängerin. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Italien, Slowenien und in die Schweiz.

Ursula Gärtner hat nach dem Abitur am musischen Grabbe-Gymnasium in Detmold an der Hochschule der Künste in Berlin studiert und Examina in Klavierpädagogik sowie Chor- und Instrumentalgruppenleitung abgelegt. Seit 1995 unterrichtet sie an der Städtischen Musikschule Hamm das Fach Klavier. Sie bereitet im Rahmen der Studien vorbereitenden Ausbildung besonders begabte Schüler in den Fächern Theorie und Gehörbildung auf die Aufnahmeprüfungen zum Musikstudium vor. Als Korrepetitorin wirkt sie an zahlreichen Aufführungen innerhalb und außerhalb der Musikschule mit. Sowohl am Klavier wie auch an der Orgel ist sie als Kammermusikpartnerin und Chorbegleiterin regelmäßig auf den Bühnen und in den Kirchen der Region zu hören.

 

Harald Gokus, geb. 1963 in Olpe, studierte Kirchenmusik (A-Examen) an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Rosalinde Haas. Private Studien und Meisterkurse folgten bei Hubert Schoonbroodt (Belgien), Bert Matter (Niederlande), Franz Lehrndorfer und Michael Radulescu.

Seit 1991 ist er Kantor an St. Clemens und Künstlerischer Leiter der dortigen Konzertreihen. Als Dekanatskantor und Dozent im Erzbistum Paderborn ist er für die C-Ausbildung und die Fortbildung von Kirchenmusikern zuständig. Zahlreiche Solokonzerte und Konzerte u. a. zusammen mit dem Trompeter Rupprecht Drees (Weimar), dem Akkordeonisten Piotr Rangno (Gronau) sowie seinem Sohn Sebastian (Percussion) führen ihn immer wieder zu bedeutenden Konzertstätten und Orgelfestivals im In- und Ausland (Paris/Notre Dame; St. Petersburg).

Barbara Kortmann studierte im Hauptfach Querflöte an der Folkwang-Hochschule-Essen Abtlg. Duisburg bei Yo Washio. Dort schloss sie 1998 mit der künstlerischen Reifeprüfung ab und setzte anschließend bei Thies Roorda und Rijn de Reede in Amsterdam ihre Studien fort. Meisterkurse bei Paul Meisen, Eckehard Haupt, Peter-Lukas Graf u.a. folgten. Von 2001-2002 war sie Dozentin für Querflöte an der Musikschule in Neuenkirchen-Vörden. Seit dem Jahr 2002 arbeitet sie als freischaffende Kammermusikerin und Lehrerin für Querflöte in Krefeld und unterrichtete von 2002-2006 an der Musikschule Gaesdonck in Goch.

Seit 1993 konzertiert sie mit ihrem Ehemann. Konzertreisen führten sie bereits in viele Städte Deutschlands sowie nach Frankreich, Italien, Großbritannien und in die Niederlande. Für die Besetzung Querflöte und Orgel hat sich das Paar im weiterem Umfeld einen Namen gemacht und große Bereiche der Literatur neu entdeckt. Auch verschiedene Bearbeitungen für diese Kombination sind dadurch entstanden. Im Jahre 2004 erhielt das Musikerpaar den Publikumspreis für das beste Konzert innerhalb der Hermann-Schroeder-Konzertreihe in Kortrijk (Belgien).

Ein weiterer Schwerpunkt in ihrer Tätigkeit bildet für Barbara Kortmann die Kammermusik in unterschiedlichsten Besetzungen (z.B. Flöte und Harfe, Flöte und Klavier, Flöte und Gesang).

Ebenso findet man im Repertoire der Flötistin viele bedeutende Solokonzerte für Flöte und Orchester, Oratorien und Messen, die sie bereits erfolgreich aufgeführt hat.

Heinz-Peter Kortmann studierte katholische Kirchenmusik am Gregoriushaus in Aachen, wo er 1993 sein A-Examen (Orgel: Norbert Richtsteig) ablegte. Darauf folgte ein Studium im Hauptfach Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Christof Schoener, wo er 1996 mit der Note „sehr gut“ die Reifeprüfung ablegte und 1997 sein Konzertexamen bestand. Im Anschluss daran setzte er seine Studien in Paris bei Jean-Paul Imbert (französische Orgelsymphonik) und in Utrecht bei Peter van Dijk (alte Musik) fort.

Er besuchte Meisterkurse bei Helga Schauerte, Harald Vogel, Daniel Roth, Lorenzo Ghielmi, u.a.

Von 1994-2011 war er Kantor an St. Josef und Maria-Waldrast in Krefeld und künstlerischer Leiter der Konzertreihe an St. Josef und Maria-Waldrast. Als Chorleiter hat er bereits viele oratorischen Werke innerhalb dieser Reihe zu Gehör gebracht, u.a. Messe C-Dur (Beethoven), „Die Schöpfung“ (Haydn), „Christus am Oelberge“ (Beethoven), Weihnachtsoratorium und Johannespassion (J.S. Bach), Psalm 42 und 95 (Mendelssohn), „The Messiah“ (G.F. Händel).

Von 2011 bis Oktober 2016 war Herr Kortmann Koordinationsmusiker in St. Christophorus in Krefeld, wo er die kirchenmusikalische Leitung an fünf Kirchen übernommen hatte. Seit November 2016 wurde er dann als Kantor an die Pfarrgemeinde St. Cyriakus in Krefeld-Hüls berufen, eine der größten Gemeinden des Bistums Aachen.

Die Leitung des Cresendochores Krefeld und der Konzertreihe an St. Josef und Maria-Waldrast wird von ihm fortgeführt.

1998 gewann er den Publikumspreis und den 3. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Nijmegen. Seit 2002 unterrichtet Heinz-Peter Kortmann neben seiner Tätigkeit als Lehrer für Orgel und Klavier auch im Rahmen der C-Ausbildung an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen.

Mehrere CD-Aufnahmen mit Musik für Querflöte und Orgel, die er gemeinsam mit seiner Gattin Barbara Kortmann eingespielt hat, fanden ebenso große Beachtung, wie seine beim Butz-Verlag verlegte Orgelbearbeitung des „Karneval der Tiere“ von C. Saint-Saëns. Im Jahre 2006 erschienen im Strube-Verlag drei Kirchensonaten von W. A. Mozart in seiner Bearbeitung für Querflöte und Orgel. Im Butz-Verlag erschien gleichzeitig ein Album mit Fauré-Werken und die Suite von Ch. M. Widor für die gleiche Besetzung.

Konzerte als Organist und Kammermusiker (Cembalo und Klavier) runden seine Tätigkeit ab und führten ihn bereits in viele Länder Europas (z.B. Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Polen, Norwegen, Italien und die Beneluxländer).

Otto Maria Krämer, geb. 1964, erhielt seit seinem achten Lebensjahr Klavierunterricht.
Seit 1974 verrichtete er regelmäßig Orgeldienste an St. Peter, Büderich bei Wesel. 1986 begann er das Studium der Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, das er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fortsetzte mit den Lehrern Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 schloss er seine Studien mit dem A-Examen ab. Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt "Orgelimprovisation", so u.a. "2.Internationale Orgelakademie Altenberg" bei u.a. Daniel Roth (Paris), Gaston Litaize (Paris), Peter Planyavsky (Wien), Wolfgang Seifen (Berlin), Wolfgang Stockmeier (Köln). Von 1991 bis 1993 war er Organist und Chorleiter an Herz-Jesu in Mönchengladbach - Bettrath; seit Oktober 1993 ist er Kantor und Organist an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein
Neben seinen beruflichen Pflichten ist Otto M. Krämer kompositorisch tätig ("Fünf sinfonische Momente" für Orgel 1992; "Prélude et Fugue dansée sur le nom de 'GASTON' " 1995; "Messe brève" 1996; "Subvenite" für Sopr., Bar., Orgel u. Orchester 1998; Arr.  "Messe Solennelle" von Louis Vierne für Orchester 1999; Exsultate" für Chor und Orgel 2001.

1995 wurde er 2. Preisträger im "Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd" und  Gewinner (2eme Prix) beim "Concours d'Improvisation a l'orgue" der Stadt Montbrison.

Seine CD - Einspielungen in St. Ouen zu Rouen an der berühmten Cavaillé - Coll – Orgel; in Magdeburg St.Sebastian („Die neue Eule Orgel“ – zus. mit Matthias Mück – auch vierhändig! ); in Münster, St. Lamberti (Kleines Orgelbuch -Improvisierte Versetten), sowie in Pforzheim an der sinfonischen Steinmeyer/Göckel – Orgel mit Live - Improvisationen erreichten  Kultstatus. (zu erhalten bei AEOLUS)
Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Fortbildungen mit dem Themenschwerpunkt "Improvisation"; so war er zu Gast auch in England, Frankreich, Italien, Belgien, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA.
Auf seinen USA – Touren 2001 bis 2007 spielte er bei Konzerten und Meisterklassen in New York, San Francisco, Washington, St. Louis, Birmingham, Chicago, Berkeley, Portland, Pasadena, Tuscon, Hollywood, Princeton und Los Angeles. Im Frühjahr 2006 unterrichtete er im Rahmen einer Gastprofessur für Orgel-Improvisation am Westminster Choir College in Princeton, N.J.; USA. Seit 2013 unterrichtet er eine Klasse für Orgel-Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.                                                                                    http://www.orgelimprovisationen.de/

Dr. Lilo Kunkel, geb. 1975 in Karlstadt/Main, studierte Kirchenmusik (A) und Musiktheorie bei Prof. Dr. Zsolt Gárdonyi und Hermann Beyer an der Hochschule für Musik Würzburg. Sie ist dort als hauptamtliche Dozentin (Akademische Oberrätin) für Musiktheorie (Tonsatz, Gehörbildung, Schulpraktisches Klavierspiel) tätig. Daneben Konzertaktivitäten und kompositorische Veröffentlichungen zum Thema "Jazz auf der Pfeifenorgel". Promotion bei Prof. Dr. Ulrich Konrad über die Klavierlieder von Max Reger (2003).                                          www.lilokunkel.de

Christoph Andreas Schäfer, geboren in Wertheim am Main, studierte Kirchenmusik in Heidelberg und Düsseldorf mit Abschluss Staatsexamen. 1986-1990 war er Assistent von KMD Prof. Oskar Gottlieb Blarr an der Neanderkirche in Düsseldorf.

Nach hauptberuflichen Tätigkeiten als Kantor in Walsrode (Lüneburger Heide) und als Kirchenmusiker an der Christuskirche Freiburg hat Christoph Andreas Schäfer seit 1998 das Amt des Kantors und Organisten an der Heidelberger Heiliggeistkirche inne. Dort leitet er die Heidelberger Studentenkantorei und gründete neben der Heidelberger Kinderkantorei auch die Junge Kantorei Heiliggeist. Ihm obliegt die künstlerische Leitung der wöchentlichen Konzertreihe „Stunde der Kirchenmusik“, die er vor 20 Jahren ins Leben rief.

Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg und künstlerischer Leiter der Jungen Kantorei Freiburg.

Als Organist und Chordirigent konzertiert er in Norwegen, Finnland, Polen, Österreich, Ungarn, Ukraine, Weißrussland, Schweiz, Italien, Frankreich, Schweden, Ägypten, den USA und Syrien.

Manja Stephan ist regelmäßig gefragte Solistin und Ensemblesängerin im Oratorien- und Konzertbereich. Dazu gehört ihre Mitwirkung im Balthasar-Neumann-Chor, Ensemble Weserrenaissance, Vocalconsort Berlin, Kölner Kammerchor und Capella Ansgarii.

Sie arbeitete mit Thomas Hengelbrock, Reinhard Göbel, Wolfgang Helbich, Peter Neumann und Manfred Cordes.

Ihr Gesangsstudium mit dem Schwerpunkt Alte Musik absolvierte sie erfolgreich an der Hochschule für Künste Bremen bei Harry van der Kamp, Peter Kooij und Clemens Löschmann. Meisterkurse bei Emma Kirkby, Krisztina Laki, Barbara Schlick, Gerd Türk und Rachel Bersier ergänzen ihre Studien.

Mehrere CD-Produktionen als Solistin mit dem Ensemble Weserrenaissance (cpo), dem Alsfelder Vokalensemble (cpo) und dem Norddeutschen Kammerchor (Dabringhaus und Grimm: Echo Klassik Preis 2015 ) dokumentieren ihre Arbeit.

Georg Thauern wurde 1968 in Höxter geboren und studierte bis 1995 Gesang am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg bei Kammersängerin Dorothea Chryst. Heute reichen seine freiberuflichen Tätigkeiten vom Chorgesang (z. B. beim „Süddeutschen Kammerchor“ und der „Neuen Detmolder Liedertafel“) über Soloensembles (vornehmlich im Vokalquartett „Drops“) bis hin zum Solo im Konzert.

Im Jahr 2000 sang er im Musicaltheater Neuschwanstein die Titelrolle in „Ludwig II – Sehnsucht nach dem Paradies“.

Ein Meisterkurs bei Emma Kirkby verhalf ihm 2001 zu besonderen Kenntnissen im barocken Koloraturgesang, aber nach wie vor gehört viel seiner Liebe dem amerikanischen Musical (Gershwin, Porter, Rodgers, Kern), das seinen Entschluss, Berufsmusiker zu werden, motivierte.

Im Sommer 2003 hatte Herr Thauern die Möglichkeit, Meisterschüler von Kammersängerin Anna Tomowa-Sintow innerhalb der „Münchner Singschul'“ zu sein.

Georg Thauern wurde von so verschiedenen Ensembles begleitet wie dem „Arsatius-Consort“ und dem Ensemble „Bell’arte“ Salzburg, aber auch vom „Platin-Orchester“. Er ist häufiger Gast der „Tage Alter Musik“ in Füssen, war jedoch auch innerhalb der „Matinee auf WDR 4“  in regelmäßigen Abständen im Rundfunk zu hören. Seit 2006 gehört Georg Thauern dem Vokalquartett „Drops“ an, in welchem er Tenorbariton singt. 2008 gründete er zusammen mit dem Schlagzeuger Bülent Sezen das Jazz-Quartett „Thauern & Trio“.

Bisher führten ihn Konzertreisen nach Monaco, Mailand und Bergamo, Stockholm, San Christóbal de La Laguna/Teneriffa, Quincy/USA, Kitchener/Kanada, Warschau, Krakau und Stettin.

Zu seinem Repertoire gehören außerdem zahlreiche Lieder des Barock, der Klassik und Romantik, darunter einige fremdsprachige (in englischer, französischer, italienischer und schwedischer Sprache).

In seiner Freizeit trainiert Georg Thauern in einer Ballettschule und nimmt Unterricht auf der Geige.


Heiko Ittig studierte an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen und absolvierte dort das B- und das A-Examen. Bereits während des Studiums war er in verschiedenen Kirchengemeinden Ostwestfalens als Kirchenmusiker tätig und belegte Meisterkurse in Chorleitung und Orgelspiel, u.a. bei Hermann Max, Stefan PD Runge, Wolfgang Zerer, Jon Laukvik und Ludger Lohmann. Nachdem er 1998 in Köln-Deutz als hauptberuflicher Kirchenmusiker zusätzlich 2003 zum Kreiskantor des Kirchenkreises Köln-Mitte ernannt wurde, ist er nach einer Tätigkeit als Kantor in Rheda-Wiedenbrück seit 2007 in Hamm, nunmehr wieder als Kreiskantor tätig. Heiko Ittig kann auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit als Organist und Dirigent im Inland zurückblicken. 2011 wurde ihm der Emil-Löhnberg-Kulturförderpreis der Stadt Hamm verliehen.

Johannes Krutmann wurde bereits früh durch den Kontakt mit historischen Orgeln musikalisch geprägt. Er studierte zunächst katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Nach dem A-Examen schlossen sich dort Studien in den Hochschulklassen Orgel (bei Prof. Dr. Rudolf Ewerhart) und Cembalo (bei Prof. Hugo Ruf und Prof. Gerald Hambitzer) an, 1994 folgte die künstlerische Reifeprüfung mit dem Prädikat „sehr gut“. Danach besuchte er zahlreiche Meisterkurse in Deutschland und England (Eton College). Später übernahm er selbst eine Lehrtätigkeit an der Universität in Dortmund. Als Dirigent und Continuospieler arbeitet er regelmäßig mit auf historischen Instrumenten musizierenden Barockorchestern zusammen. Seine Monographie über die Litaneien Mozarts wurde mehrfach veröffentlicht. Neben seiner Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Chorleiter ist er als Orgelbaubeauftragter tätig. Konzerte führten in an viele, meist historische Instrumente in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. 2011 wurde ihm der Kunst- und Kulturpreis der Stadt Hamm verliehen.

Michael Seibel studierte Orgel und Kirchenmusik in Weimar und Heidelberg; weitere Impulse erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen, u. a. immer wieder der süddeutschen Orgelakademie in Ochsenhausen und Umgebung. Nach kirchenmusikalischer Arbeit in seiner Heimat im Kraichgau, im Erzgebirge an einer Silbermannorgel und in Rauenberg (bei Heidelberg) wurde er 2003 zum Organisten der Benediktinerabtei Grüssau und der Ritterstiftskirche St. Peter zu Bad Wimpfen berufen.

Nach freiberuflicher Tätigkeit ist Michael Seibel seit 2015 hauptamtlicher Kirchenmusiker der Kirchengemeinde Papst Johannes in Hamm (Westf.) an der Pfarrkirche St. Stephanus (Hamm-Heessen) und der neuen Beckerath-Orgel. Dort ist er künstlerischer Leiter der Konzertreihe "Magnificat" sowie der "Winterlichen Orgelkonzerte". Regelmäßige Konzerte, CD-Aufnahmen und die intensive Beschäftigung mit Fragen des Orgelbaus in Geschichte, Gegenwart und Zukunft ergänzen diese Tätigkeit, bei der die Werke Bachs sowie die französische und süddeutsche Orgelmusik des Barock Schwerpunkte bilden.